Die Kriege verschwinden nicht, wenn die Waffen schweigen. Sie leben weiter in Erinnerungen, in Familiengeschichten, in Schuld, Angst und Schweigen. Ausgehend von der Geschichte seines Großvaters fragt René Märtin, wie die Kriege der Vorfahren, die Kriege der Gegenwart und die eigenen inneren Konflikte miteinander verbunden sind. Ein Impuls über Trauma, Mitgefühl und die langen Schatten der Vergangenheit. Und über die Frage, wo Frieden wirklich beginnt. Vielleicht nicht zwischen Staaten – sondern im Menschen selbst.
Entscheidungen: Der Mut, den eigenen Weg zu gehen
Jeden Tag stehen wir vor Entscheidungen. Manche sind klein und alltäglich: Was esse ich zum Mittag? Nehme ich den Bus oder das Fahrrad? Andere hingegen sind wegweisend und beeinflussen unser gesamtes Leben: Welchen Beruf wähle ich? Wo und wie möchte ich leben? Wie gestalte ich meine Beziehungen? Entscheidungen können aufregend sein, doch sie können uns auch verunsichern – vor allem dann, wenn sie weitreichende Konsequenzen haben. Warum fällt es uns oft so schwer, eine Richtung einzuschlagen? Und wie finden wir den Mut, sie konsequent zu gehen?
Identität. Mein Platz in der Welt.
Wer bin ich, und wo gehöre ich hin? Diese Fragen begleiten uns ein Leben lang. Identität ist kein starres Etwas, das wir ein für alle Mal finden und festhalten können. Sie ist ein Prozess, ein ständiges Werden und Verändern. Wir suchen unseren Platz in der Welt, formen ihn aktiv mit und entdecken dabei immer wieder neue Facetten unseres Selbst.


