Ein monatliches Brevier für Menschen mit Wirkung
Führung ist mehr als Strategie, Struktur und Zahlen: Sie ist immer auch persönlich und existenziell. Wer führt, steht zwischen Entscheidungen, Erwartungen und Werten – und ringt dabei nicht selten mit sich selbst.
Mit meinem monatlichen Brevier »Führung & Verantwortung« eröffne ich einen kurzen, klaren Raum für Reflexion, Orientierung und Haltung. Auf Basis von über 25 Jahren Begleitung von Führungspersönlichkeiten – national wie international – erhalten Sie fundierte Impulse mit psychologischer Tiefenschärfe: zu Entscheidungen, Kommunikation, Konflikten und Resilienz – ebenso wie zu den existenziellen Dimensionen von Verantwortung: Mut und Angst, Schuld und Leid, Sinn und Sein.
Jede Ausgabe ist kompakt, praxisnah und anwendbar: zur Selbstklärung, für souveräneres Handeln und mehr innere Stabilität in herausfordernden Situationen.
Das Brevier richtet sich an Menschen, die Verantwortung tragen – in Unternehmen, Organisationen, Politik und Gesellschaft. Es ist eine Einladung, die eigene Rolle bewusst zu gestalten in einer Welt ständiger Zumutungen und Veränderungen. Führung beginnt bei uns selbst. Finden wir Wege, sie kraftvoll, menschlich und sinnstiftend zu leben.
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Verantwortung im Nebel – Entscheidung als Zumutung
Führen heißt: entscheiden – auch wenn Klarheit fehlt. Gerade in komplexen Lagen stehen Führungskräfte unter Druck, Verantwortung zu übernehmen, obwohl belastbare Daten fehlen, Zielkonflikte bestehen und Widersprüche nicht aufzulösen sind. Dieser Beitrag handelt nicht vom perfekten Entscheidungsmodell, sondern vom Zumutbaren – vom Aushalten, vom Handeln im Ungewissen. Und von der Frage, was es braucht, um dabei integer zu bleiben.

Verschlossenes Herz: Wenn Führung den Zugang verliert
Führung heißt Zugang schaffen – zu Menschen, zu Themen, zu sich selbst. Sie bedeutet, Räume zu öffnen, in denen Orientierung möglich wird, Vertrauen wachsen kann und Sinn sich zeigt. Doch manchmal ist die Tür verschlossen. Nicht nach außen, sondern nach innen. Dann helfen keine Methoden, keine Routinen, keine Empathietrainings. Dann zeigt sich, ob Führung nur funktioniert – oder wirklich führt.

Befindlichkeitsmanagement – Wenn Stimmung zur Leitwährung wird
Wenn emotionale Befindlichkeiten zum Maßstab des Miteinanders werden, geraten Führung, Verantwortung und Zielklarheit unter Druck. Was als Fürsorge beginnt, endet nicht selten in Überforderung und Vermeidung. Doch Organisationen sind keine Therapieräume – sie brauchen Orientierung, Haltung und Wirksamkeit. Ein Beitrag über Grenzen, Sinn und den Wert klarer Arbeit.

Wiedereinstieg mit Weitblick – Nach der Pause ist vor der Verantwortung
Der Sommer war lang – der Kalender ist voll. Der Übergang vom Rückzug in die Verantwortung gelingt nicht immer leicht. Viele Führungskräfte starten ins zweite Halbjahr, bevor sie innerlich zurückgekehrt sind. Warum der Wiedereinstieg ein strategischer Führungsmoment ist – und wie Sie ihn bewusst gestalten können.